
Making-of: Business Shooting mit Fabian im Alten Zollhafen (Hamburg)
Ein bisschen Wind, ein paar neugierige Blicke und jede Menge Spaß – so lässt sich das Business Shooting mit Fabian am Hamburger Hafen wohl am besten beschreiben. Das Ziel: authentische Businessportraits mit Charakter, die zeigen, wie viel Persönlichkeit in einem professionellen Auftritt stecken kann.
Planung und Idee
Bei diesem professionellen Shooting ging es nicht nur um klassische Businessbilder, sondern um den echten Menschen hinter der Fassade. Fabian wollte Fotos, die professionell, aber nicht steif wirken – also entschieden wir uns für eine Location mit industriellem Charme, viel Struktur und dem besonderen Hamburg-Feeling: Kräne, Schiffe, Metall, Wasser. Die Bilder sollten die Seniorigkeitvon Fabian optisch und inhaltlich unterstützen.
Ich wollte die Verbindung zwischen professionellem Auftreten und authentischer Persönlichkeit sichtbar machen – keine Standard-Firmenporträts, sondern Bilder, die wirken, als würden sie Geschichten erzählen.
Das Shooting im Zollhafen
Während andere Fotografen sich beim Thema Businessbilder und professionellem Fotoshooting meist auf neutrale Hintergründe und kontrolliertes Licht konzentrieren, geht’s bei mir gern etwas lebendiger zu. Zwischen den alten Hafenkränen, Schienen und dem Segelschiff im Hintergrund wurde schnell klar: Hier darf gelacht und auch ein wenig "personal-posing" initiiert werden.
Fabian war von Anfang an voll dabei, hat jede meiner etwas schrägen Posen mit einem Schmunzler kommentiert – ob kniend auf den Gleisen, halb unter dem Stativ oder auf dem Betonblock balancierend. Diese Momente zeigen nicht nur, wie sehr ich in einem Shooting aufgehe, sondern auch, dass gute Businesfotos vor allem eines brauchen: Vertrauen und Lockerheit.









Licht, Technik und Timing für das Business
Für die Aufnahmen kamen zwei mobile Blitze mit Reflektor zum Einsatz, um das natürliche Tages- und Abendlicht zu ergänzen und den metallischen Hintergrund schön in Szene zu setzen. Die Mischung aus Tageslicht und Blitzlicht sorgt für Tiefe und einen modernen Look – perfekt für Businessporträts mit urbanem Charakter.
Der Wind machte uns anfangs kurz zu schaffen, doch genau diese kleinen Unvorhersehbarkeiten machen Shootings wie dieses so spannend. Zwischen kurzen Pausen zum Equipment-Sichern entstanden einige der besten spontanen Aufnahmen – diese kleinen, echten Momente zwischen den geplanten Posen.
Besonders habe ich mich gefreut, dass Robert (befreundeter Fotograf) bei diesem Shooting mein "Assistent" war und mir zur Hand ging. Die spannenden "Behind-the-Scene"-Bilder sind übrigens von ihm "mal eben nebenbei" entstanden. Danke Robert!

"Fabian hat das perfekt umgesetzt: professionell, sympathisch, echt."
(Thorsten Ruhle)
Fünf Dinge, die mir bei einem Business Fotoshooting wichtig sind:
- Briefing mit dem Kunden – verstehen, wer die Person ist, wofür die Bilder genutzt werden und welche Stimmung transportiert werden soll. Es geht weniger um Kleidungsvorschriften, mehr um Persönlichkeit und Ziel.
- Location-Scouting – die Umgebung erzählt mit. Der Hafen war perfekt, weil er Struktur, Weite und Charakter bot. Ein Büro, Loft oder Außensetting kann völlig andere Energien erzeugen.
- Lichtplanung – du brauchst Flexibilität. Natürliches Licht gibt Atmosphäre, Blitzlicht Kontrolle. Die Mischung ist oft der Sweet Spot.
- Wohlfühlfaktor schaffen – deine Haltung, dein Humor, dein Umgang vor Ort. Ein Business-Shooting steht und fällt mit der Lockerheit des Kunden.
- Technik minimalistisch halten – lieber weniger Equipment, dafür mobil und schnell. Wenn du dich zu sehr mit Technik beschäftigst, verlierst du den Flow mit dem Menschen vor der Kamera.








Fazit
Ein professionelles Business Fotoshooting muss nicht immer streng, kühl oder steril sein. Im Gegenteil – wenn man den Raum für echte Emotionen lässt, entstehen Bilder, die Persönlichkeit transportieren. Fabian hat das perfekt umgesetzt: professionell, sympathisch, echt.
Die Making-of-Bilder zeigen, wie viel Dynamik, Kommunikation und manchmal auch ein bisschen Verrenkung in so einem Shooting steckt. Aber genau das ist es, was mir an meinem Job so gefällt – Menschen zeigen, wie sie sind, und ihnen dabei das Gefühl geben, dass das völlig ausreicht.

Ich bin nicht fotogen: Völliger Unsinn.
Wenn ich jedes Mal einen Euro bekommen hätte, wenn jemand das zu mir sagt, könnte ich längst auf einer einsamen Insel leben – und zwar mit Cocktail in der Hand.